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Erfolge bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften

Annika Lekon schwimmt zum Titel, Bestzeit für Johanna Heidemann

Vom 11. bis 14. Mai war Berlin mal wieder das Zentrum des Para-Schwimmsports – über 550 Aktive aus mehr als 50 Ländern starteten bei den 37. Internationalen Deutschen Meisterschaften, einem der Highlights im weltweiten Wettkampfkalender im Para-Schwimmen, seit 2019 auch Bestandteil der Para Swimming World Series. Mittendrin zwei Schwimmerinnen des BSG Espelkamp, die wie schon in den vergangenen Jahren mit Spitzenleistungen glänzten.

Johanna Heidemann aus Stemwede hatte sich beim OWL-Cup Ende März über die 100m Freistil für das Schwimmsport-Großereignis qualifiziert – und bestätigte in Berlin ihre Leistung. Ihre 1.17,38 Minuten bedeuteten nicht nur Langbahn-Bestzeit für die 24-jährige, sondern auch einen guten sechsten Platz in ihrer Startklasse und eine Bestätigung ihrer Trainingsleistungen in Espelkamp unter Horst Beneker sowie unter Jan Koch, ihrem Trainer im DSV-Bereich beim TV01 Bohmte.

In Absprache mit den Landes- und Heimtrainern hatte sich die zweite Stemweder Starterin, Annika Lekon, für sieben Starts im SSE, der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark, entschieden. Bei der Landeskader-Schwimmerin zahlten sich die Trainingskilometer der letzten Monate sowie das Landtraining dabei aus – Bestzeiten auf allen Strecken, Finalteilnahmen, Medaillen und zwei Titel in ihrer Startklasse!

Am Ende der vier Wettkampftage konnte sie auf eine beeindruckende Bilanz zurückschauen: Zweimal Gold und damit Internationale Deutsche Meisterin in ihrer Startklasse über 400m Freistil und 50m Schmetterling, fünfmal Silber über 50m, 100m 200m Freistil sowie 50m und 100m Rücken! Dazu kamen ein erfolgreicher Staffelstart mit dem Landeskader sowie die Qualifikation für drei Finalläufe. Während die 20-jährige im 200m Freistil-Finale trotz neuer Bestzeit mit Rang 4 ganz knapp am Podium vorbei schwamm und im Finale über 50m Schmetterling ebenfalls mit neuer Bestzeit glänzte, gelang ihr im Finallauf über 400m Freistil, ihrer Paradestrecke, der große Wurf. Nach einer sensationellen Leistungssteigerung um 13 Sekunden konnte sie bei der Siegerehrung die bronzene „Welle“, die für die IDM typische und begehrte Medaille, für das Finale und für die Offene Nationale Wertung entgegennehmen!

Mit diesen Leistungen darf man gespannt sein auf Annikas Abschneiden bei den Mitte Juni in Wuppertal stattfindenden Offenen NRW-Meisterschaften, dem nächsten Schwimm-Highlight auf der Langbahn.

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